Programm

9:00 - 10:25

Eröffnungsplenum

Eröffnungsplenum
75 min. / Alle Handlungsfelder / Theodor-Haubach-Saal + Videoübertragung in den Sälen 4 und 5-6
 
Fördern und fordern: Integration gemeinsam gestalten
 
Keynote (9:00 – 9:40 Uhr):
 
Foto de Maizere

Dr. Thomas de Maizière, MdB
Bundesminister des Innern

Begrüßung und
Moderation
Dr. Klaus von Dohnanyi

Vorsitzender des Beirates der Wegweiser Media & Conferences GmbH

Anschließend Diskussion mit (9:40 – 10:25 Uhr):

  • Moderation
    Dr. Johannes
    Ludewig

    Vorsitzender des Beirates der Wegweiser GmbH Berlin Research & Strategy und Vorsitzender des Nationalen Normenkontrollrates

  • Diskutant
    Stefan
    Müller

    Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung

  • Diskutantin
    Solveigh
    Hieronimus

    Partnerin, McKinsey & Company
    Impuls: “Die neue Normalität” – Europa und die Flüchtlinge

  • Diskutantin
    Prof. Dr. Naika
    Foroutan

    Stellvertretende Institutsdirektorin; Leiterin des BIM-Arbeitsbereichs "Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik", Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM)

10:25 - 10:45

Kaffee- und Kommunikationspause, Besuch der Fachausstellung

10:45 - 11:50

Parallel stattfindend: Zukunftsforum I & II, Zukunftswerkstatt 1 und Workshop A.1

Zukunftsforum I
65 Min. / Handlungsfeld: Ordnungspolitischer Rahmen / Saal 5–6

 
IT: Chance auf mehr? Stand der Vernetzung zwischen Bund, Ländern und Kommunen
Bei der Registrierung von Asylsuchenden sind eine Reihe von Behörden auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene beteiligt. Die einzelnen Behörden haben zumeist eigene IT-Anwendungen, die jeweils auf ihr Aufgabengebiet ausgerichtet und nur in Einzelfällen über Schnittstellen miteinander verbunden sind. Dies führte dazu, dass Daten im Registrierungsprozess oftmals mehrfach redundant erfasst werden mussten. Nun soll die Registrierung über ein neues, einheitliches Verfahren erfolgen; die Daten werden zentral gespeichert und können von allen abrufberechtigten Beteiligten genutzt werden. Identitäten werden über Fingerabdrücke eindeutig festgestellt. Durch die Digitalisierung des Asylverfahrens werden der Bearbeitungsaufwand und die Bearbeitungsdauer deutlich reduziert. Die Frage ist, welchen weiteren Beitrag die IT zur Verfahrensbeschleunigung oder z. B. auch im Bereich Sicherheit leisten muss und wie Erfahrungen aus dem Umfeld der Flüchtlingsfragen auf andere Bereiche der Verwaltung übertragen werden sollten.
  • Diskutant
    Marc
    Reinhardt

    Executive Vice President, Leiter Public Sector, Capgemini Deutschland GmbH

  • Impuls
    Klaus
    Vitt

    Staatssekretär im Bundesministerium des Innern und Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik

  • Diskutant
    Dr. Sebastian
    Muschter

    Präsident (kommissarisch), Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin

  • Diskutant
    Dr. Bernhard
    Rohleder

    Hauptgeschäftsführer Bitkom

  • Diskutant
    Christoph
    Verenkotte

    Präsident des Bundesverwaltungsamtes

  • Diskutant
    Alexander
    Scholz

    Account Director Bundesbehörden, T-Systems International GmbH

  • Diskutant
    Dr. Lothar
    Mackert

    Leiter Geschäftsbereich Öffentlicher Dienst, IBM Deutschland GmbH

Zukunftsforum II
65 min. / Handlungsfeld: Integrationsmanagement / Theodor-Haubach-Saal

 
Der Königsweg zur Integration: Arbeit!
Die Integration auf dem Arbeitsmarkt ist einer der Kernpfeiler für gesellschaftliche Integration; dies gilt für Flüchtlinge ebenso wie für andere Menschen, die nach Deutschland kommen. Das Integrationsgesetz des Bundes hält daher eine Vielzahl an Maßnahmen bereit, die den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern und gleichzeitig mehr Rechtssicherheit für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber schaffen. So sollen z. B. durch 100.000 Arbeitsgelegenheiten in Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen (FIM) bereits vor Abschluss des Asylverfahrens Flüchtlinge niedrigschwellig an den deutschen Arbeitsmarkt herangeführt werden. Gleichzeitig sollen dabei sinnvolle und gemeinnützige Beschäftigungen in und um Aufnahmeeinrichtungen geschaffen werden. Darüber hinaus wird die Vorrangprüfung befristet für drei Jahre bei Asylbewerbern und Geduldeten ausgesetzt und damit auch die Tätigkeit in Leiharbeit ermöglicht. Um mögliche negative Auswirkungen in Regionen mit angespannter Arbeitsmarktlage zu vermeiden, sollen die Bundesländer selbst bestimmen, in welchen Arbeitsagenturbezirken die Regelung zum Tragen kommt. Das Forum II stellt in den Raum, ob all diese Ansätze ausreichen und was darüber hinaus noch getan werden muss. Dabei sollen u. a. folgende Fragen beantwortet werden:
  • Stimmen die Prognosen, dass sich die Job-Center vom Spätsommer 2016 an auf einen Andrang arbeitssuchender Flüchtlinge einstellen müssen?
  • Welches Qualifizierungsniveau tritt dabei in den Arbeitsmarkt? Wie lassen sich die Angaben über das Qualifizierungsniveau von Flüchtlingen von BA und Arbeitgebern überprüfen?
  • Müssen wir einen Verdrängungswettbewerb fürchten?  Werden wir unseren Fachkräftemangel lösen?
  • Wo gibt es besondere Chancen? Kann man die Selbstständigkeit fördern?
  • Welche praktischen Erfahrungen haben Flüchtlinge und Migranten sowie Arbeitgeber schon gemacht? Lassen sich schon „Best practices“ erkennen?
  • Bedarf es besonderer Programme für unterschiedliche Gruppen?
  • Moderation
    Anne
    von Fallois

    Hauptstadt-Repräsentantin / Director Political Relations, Kienbaum Consultants International GmbH

  • Diskutantin
    Iris
    Gleicke

    Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie

  • Diskutant
    Michael
    van der Cammen

    Bereichsleiter Migration und Geflüchtete, Bundesagentur für Arbeit

  • Diskutant
    Prof. Dr. Thomas K.
    Bauer

    Vizepräsident Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, Sachverständigenrat dt. Stiftungen für Integration und Migration

  • Diskutant
    Ludwijn
    Braams

    Geschäftsführer, L&D Support Gesellschaft für Beratung und Personalentwicklung mbH

Zukunftswerkstatt 1

Zukunftswerkstatt 1
65 min. / Handlungsfeld: Zivilgesellschaft / Studio

 
Mit dem Integrationskurs ist es nicht getan: Wertevermittlung als Aufgabe der Zivilgesellschaft?
(Ein Erfahrungsaustausch zwischen Praktikern)
Werte sind der „Kitt“ einer Gesellschaft. Aber gibt es gibt es noch einen Konsens mit Blick auf individualisierte Lebensstile und kommunikative „Echoblasen“? Wann und wie entsteht ein „Wir“ und welche Werte formen es? Sozialer Friede? Leistungsorientierung? Freiheit? Reicht ein persönliches „Mit-gutem-Beispiel-voran“ oder muss Wertevermittlung institutionalisiert werden? Brauchen wir den „Integrationskurs II“ für Neubürger oder eine grundlegende Wissens- und Wertevermittlung, beispielsweise im Schulunterricht, die allen nützt? In der Zukunftswerkstatt I diskutieren wir innovative Ansätze und Ideen.
  • Moderation
    Ute
    Hempelmann

    Klartext Medien und Kommunikation

  • Diskutant
    Mathias
    Hamann

    Leitung Notunterkünfte für Flüchtlinge, Berliner Stadtmission

  • Diskutant
    Yalcin
    Bayraktar

    Leiter Amt für Migration und Integration, Landratsamt Bodenseekreis

  • Diskutantin
    Prof. Dr. Gudrun
    Doll-Tepper

    Vizepräsidentin Bildung und Olympische Erziehung, Deutscher Olympischer Sportbund DOSB

  • Diskutant
    Aiman
    Mazyek

    Vorsitzender, Zentralrat der Muslime

  • Diskutant
    Christoph
    Müller-Hofstede

    Projektleiter, Bundeszentrale für Politische Bildung

Parallel stattfindend: Best Practice Dialog A.1

Best Practice Dialog A.1
65 Min. / Saal 4
 
Best-Practice-Analyse: Was sind die Erfolgsfaktoren gelungener Projekte zur Flüchtlingsintegration auf kommunaler Ebene?
Unsere Best-Practice-Analyse, die laufend fortgeschrieben wird, untersucht zurzeit mehr als 1.000 Integrationsprojekte bundesweit und identifiziert die Initiativen mit besonders hoher Wirkung. Auf dieser Basis wurde durch uns ein „Check Up Integration“ entwickelt, der ausgehend von einer Analyse der spezifischen IST-Situation in einer Kommune vorhandene und geplante Integrationsmaßnahmen optimiert und sinnvoll ergänzt. Wir stellen dabei das Aufwand-Nutzen-Verhältnis aller Integrationsaktivitäten auf den Prüfstand und stimmen mit Ihnen eine Maßnahmen- und Ressourcenplanung ab, die ein wirksames kommunales Integrationsmanagement ermöglicht. In unserem Best-Practice-Dialog informieren wir Sie über die Erkenntnisse aus unserer Best-Practice-Analyse ebenso wie über den Check Up Integration.
 
veranstaltet durch:
    
und
   
  • Referent
    Thomas
    Höhn

    Geschäftsführer, Höhn Consulting GmbH

  • Referent
    Dr. Martin
    Schilling

    Geschäftsführer, Orphoz GmbH & Co. KG

  • Referent
    Cornelius
    Schaub

    Leiter Beratung der PHINEO gAG

11:50 - 12:15

Kaffee- und Kommunikationspause, Besuch der Fachausstellung

12:15 - 12:45

Parallel stattfindend: Workshops B.1 – B.6

Best-Practice-Dialog B.1
30 Min. / Saal 1
 
Das Asylverfahren in Deutschland – Entscheidungsmanagement als Brücke zwischen Behörden und Asylbewerber
Komplizierte Rechtslagen, unklare Zuständigkeiten und uneinheitliche Arbeitsabläufe machen Verwaltungsverfahren oftmals unnötig kompliziert und untransparent für Verwaltungsmitarbeiter und Bürger. Prozess- & Entscheidungsmanagement schafft hier Klarheit und optimiert organisatorische Abläufe sowie den IT-Einsatz auf Basis Ihrer Anforderungen unter Beachtung gesetzlicher Grundlagen. Erfahren Sie im Rahmen dieses Workshops wie Prozess- & Entscheidungsmanagement ohne IT-Kenntnisse als Innovationsmotor in der öffentlichen Verwaltung genutzt werden kann.
 
veranstaltet durch:

  • Referent
    Danilo
    Sydow

    Projektberater, AIOS GmbH

  • Referent
    Daniel
    Marques

    Senior Sales Manager, Signavio GmbH

Best-Practice-Dialog B.2
30 Min. / Saal 2
 

Beschleunigte Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen – Ansätze und Erfahrungen
Eine möglichst frühe Orientierung der Flüchtlinge und eine enge Zusammenarbeit mit dem Handwerk sind Erfolgsfaktoren für eine schnelle Integration. Falsche Erwartungshaltungen und fehlendes Wissen über Kompetenzen und Qualifikation sind hingegen Hindernisse. Wir zeigen Ihnen anhand des bestehende Pilotprojekts "Jobführerschein" konkrete Ansätze und Erfahrungen zur Überwindung dieser Hindernisse. Die Verantwortlichen des erfolgreichen Kooperationsmodells diskutieren mit Ihnen, wie Arbeitsmarktsintegration konkret vor Ort umgesetzt werden kann.

veranstaltet durch:
 
  • Referent
    Thorsten
    Schramm

    Manager Government und Public Services PwC, Hauptgeschäftsführer Stiftung Jobführerschein gGmbH

  • Referentin
    Dr. Martina
    Einhorn

    Geschäftsführerin, Tanmed GmbH

  • Jürgen
    Päch

    Stellvertretender Leiter des Bildungs- und Innovationszentrums, Handwerkskammer Berlin

Best-Practice-Dialog B.3
30 Min. / Saal 3
 

Sprachlernen im Kontext fachlicher Qualifizierung: Integrierte Sprachförderung für nachhaltige Integration
Die DEKRA Akademie setzt in Qualifizierungen für Flüchtlinge auf integrierte Sprachförderung. So wird Sprachkompetenz sowohl für die Zieltätigkeit wie auch für lebenslanges Lernen aufgebaut.

 
veranstaltet durch:
  • Referentin
    Marion
    Overbeck

    Leiterin Dekra Akademie Bielefeld

  • Referentin
    Dr. Sonya
    Dase

    Leitung, RKW Bremen GmbH, IQ Projektkoordination, Sprachwissenschaftlerin

  • Referentin
    Prof. Dr. Nicole
    Kimmelmann

    Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik III, Universität Paderborn

Best-Practice-Dialog B.4
30 Min. / Saal 4
 

Wohnungsbau und Integration am Beispiel des Berliner Projektes „ToM Tolerantes Miteinander“

veranstaltet durch:

  • Referentin
    Bianca
    Perleberg

    Gruppenleiterin, degewo-Kundenzentrum Köpenick

  • Referent
    Peter
    Hermanns

    Leiter des Bereichs Berlin-Nordost, Internationaler Bund (IB)

Best Practice Dialog B.5
30 Min. / Saal 5-6
 

Steuerliche Fallstricke bei der Flüchtlingsbetreuung durch öffentliche Einrichtungen
Die Kommunen leisten bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise außerordentliche Arbeit. Im Mittelpunkt dieses Dialogs stehen ertrags- und umsatzsteuerliche Fragen rund um die Unterbringung  von Flüchtlingen.

 
veranstaltet durch:
 
  • Diskutantin
    Christin
    Drüke

    Steuerberaterin, Managerin, Roever Broenner Susat Mazars GmbH & Co. KG

  • Referent
    Marcel
    Ruhlmann

    Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Roever Broenner Susat Mazars GmbH & Co KG

Best-Practice-Dialog B.6
30 Min. / Studio
 
Vom Start bis zur Integration: Deutsch lernen mit interaktiven Videosprachlernkursen!
Mehr als nur ein Sprachkurs: durch das Lernen mit Videos tauchen Sie gleichzeitig in Kultur und Alltag der Lernsprache ein. Auch als App erhältlich.
 
veranstaltet durch:
 
papagei.com GmbH
  • Referentin
    Dr. Michaela
    Meier

    Geschäftsführerin, papagei.com GmbH

12:45 - 13:45

Mittagspause

13:45 - 14:50

Parallel stattfindend: Zukunftsforen III & IV, Zukunftswerkstatt 2 und Workshops C.1

Zukunftsforum III
65 Min. / alle Handlungsfelder / Theodor-Haubach-Saal

 
Integrationsgesetz praktisch & konkret: Ziele und Umsetzungsperspektiven
Das Integrationsgesetz orientiert sich an den Grundsätzen des Förderns und Forderns. Ziel des Gesetzes ist es, die Integration der nach Deutschland gekommenen Menschen in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt durch staatliche Maßnahmen zu fördern und zugleich von den Migranten Eigenbemühungen einzufordern. Die beiden Protagonisten BMI und BMAS stellen die wesentlichen Punkte des Gesetzes vor, diskutieren mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern praktische Umsetzungsmöglichkeiten und stellen sich den Fragen der Zuhörerschaft.
  • Moderation
    Jürgen
    Zurheide

    Westdeutscher Rundfunk

  • Diskutantin
    Vanessa
    Ahuja
    Leitung der Unterabteilung IIa Arbeitsmarktpolitik, Arbeitslosenversicherung, Bundesministerium für Arbeit und Soziales
  • Impuls
    Ulrich
    Weinbrenner

    Leiter des Stabes Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Integration, Bundesministerium des Innern

Zukunftsforum IV
65 min. / Handlungsfeld: Ordnungspolitischer Rahmen + Integrationsmanagement / Saal 5-6

Stadtplanung und ländlicher Raum: Neue Perspektiven durch Wohnsitzzuweisung und innovative Konzepte?

Mit der im Integrationsgesetz umgesetzten Einführung einer befristeten Wohnsitzzuweisung für anerkannte Flüchtlinge wird den Bundesländern die Möglichkeit gegeben, die Verteilung von Schutzberechtigten besser zu steuern. Dadurch soll das Entstehen sozialer Brennpunkte vermieden werden und Integration besser gelingen. Ausgenommen sind dabei Flüchtlinge, die eine Berufs- bzw. Hochschulausbildung oder eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit einem Umfang von mindestens 15 Stunden wöchentlich aufnehmen; also im Wesentlichen für sich sorgen können. Das Zukunftsforum IV geht der Frage nach, ob und wie das politische Instrument der Wohnsitzzuweisung nunmehr praktisch zum Nutzen der gesamten Gesellschaft eingesetzt werden kann. Dabei werden z. B. folgende Fragen ins Visier genommen:

  • Welche Erfahrungen lassen sich z. B. von den Spätaussiedlungen oder aus der Zeit des Balkankrieges nutzen? Sind diese Erfahrungen überhaupt nützlich und übertragbar?
  • Welche Verteilungsschlüssel sind geplant? Welche Methodiken werden hierfür angewendet?
  • Stichwort Demographie: Können durch die Wohnsitzzuweisung neue Chancen für den ländlichen Raum entstehen? Was muss in diesen Regionen zusätzlich geleistet werden, damit Integration dort auch gelingt und es nicht nur ein kurzer „Übergangsaufenthalt“ bleibt? Gibt es innovative Ansätze oder Erfahrungen aus dem In- und Ausland?
  • Kann mit dieser Regelung wirklich die Entstehung von sozialen Brennpunkten in Ballungsgebieten verhindert werden? Was können Stadtplaner für die Gesellschaft von morgen leisten? Welche innovativen Ideen warten auf Umsetzung? Was muss die Politik dafür tun?
  • Moderation
    Prof. Dr. Jens S.
    Dangschat

    Professor für Siedlungssoziologie und Demographie, Leiter des ISRA, Technische Universität Wien

  • Diskutant
    Prof. Dr.-Ing. Hagen
    Eyink

    Referatsleiter, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

  • Diskutant
    Dr. Andreas
    Hollstein

    Bürgermeister, Stadt Altena (Westf.)

  • Diskutantin
    Kerstin
    Faber

    M.Arch., freie Planerin und Urbanistin

Parallel stattfindend: Zukunftswerkstatt 2

Zukunftswerkstatt 2
65 Min. / Handlungsfeld: Integrationsmanagement / Studio

Lost in translation? Erfolgreiche Integration durch effektiv gestaltete Kommunikationswege zwischen Flüchtlingen und Kommune
Die Entwicklung wirksamer Integrationsmaßnahmen in Kommunen setzt voraus, dass wir die Bedürfnisse der Zielgruppen kennen – die Frage ist, wie wir hieran kommen? Um unser Angebot an Integrationsmaßnahmen wiederum zu kommunizieren, ist es wichtig, die Kommunikationswege zu nutzen, mit der wir die Zielgruppe tatsächlich erreichen. Die KGSt setzt in ihren Empfehlungen auf einen proaktiven Ansatz bei der Steuerung von Integration und der Entwicklung von Integrationsmaßnahmen. Die richtige Kommunikation spielt dabei eine entscheidende Rolle. In der Veranstaltung entwickeln die Teilnehmer*innen anhand der Methode „Design Thinking“ Lösungsideen für eine zielgerichtete und effektive Kommunikation in der kommunalen Praxis.

veranstaltet durch:

  • Moderation
    Matthias
    Wieliki

    Referent Programmbereich Personalmanagement, Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt)

  • Moderation
    Andreas
    Pamp

    Referent im Programmbereich Organisations- und Informationsmanagement, Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt)

Parallel stattfindend: Workshops C.1

Best-Practice-Dialog C.1
Saal 4
 
Schulbildung und psychosoziale Versorgung für Flüchtlinge: Wie Sozialunternehmer Innovation in die Kommune bringen
 
veranstaltet durch:

  • Moderation
    Katharina
    Hinze

    Ashoka Deutschland GmbH

  • Referentin
    Inge
    Missmahl

    Geschäftsführerin, Ipso gemeinnützige Gesellschaft mbH

  • Referent
    Michael
    Stenger

    Vorstandsvorsitzender, schlau!Schule

14:50 - 15:15

Kaffee- und Kommunikationspause, Besuch der Fachausstellung

15:15 - 15:45

Parallel stattfindend: Workshops D.1 – D.6

Best-Practice-Dialog D.1
30 Min.; Veranstaltung zweisprachig (DE/EN) / Saal 1
 
Vom Asylbewerber zum Langzeitleistungsbezieher? Weit gefehlt! Ganzheitliche Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen am Beispiel von Großbritannien, Frankreich, Schweden, Kanada und Deutschland.
 
veranstaltet durch:
 
  • Referent
    Marc
    Hanke

    Geschäftsführer, Ingeus GmbH

  • Referent
    Anton
    Eckersley

    Direktor für Internationale Beziehungen, Ingeus Ltd

Best-Practice-Dialog D.2
30 Min. / Saal 2
 
Ganzheitliches Integrationsmanagement zur Unterstützung der Eingliederung in den Arbeitsmarkt
Hilfesuchenden werden mit verschiedenen Ansätzen und Konzepten zentrale Anlaufstellen geboten. Hier werden Kompetenzen fachbereichsübergreifend gebündelt. Die Zusammenarbeit lässt sich durch ein Integrationsmanagementsystem ganzheitlich unterstützen.
 
veranstaltet durch:
 
  • Referent
    Uwe G.
    Becking,

    Direktor - Leiter Strategische Geschäftsentwicklung Soziale Sicherheit, IBM Deutschland GmbH

  • Referent
    Marc
    Zimmermann

    Senior Client Solutions Professional Health and Social Programs, IBM Deutschland GmbH

Best-Practice-Dialog D.3
30 Min. / Saal 3
 
Deutschkenntnisse – Schlüsselqualifikation für die Integration in Gesellschaft und Arbeitsmarkt
Experten präsentieren Praxisbeispiele (Jugendliche und Erwachsene), erfolgreiche Kombinationen von Spracherwerb und fachlicher Ausbildung sowie bewährte Einsatzmöglichkeiten für digitale Deutschkurse.
 
veranstaltet durch:
 
  • Referent
    Dr. Tobias
    Raffel

    Vorstand, Roland Berger Stiftung

  • Referent
    Hans Björn
    Glock

    Fachbereichsleiter Arbeitsmarktförderung, TÜV Rheinland Akademie GmbH

  • Referentin
    Doris
    Walencki

    Prokuristin, Bereichsleitung Arbeit und Bildung Essen Gesellschaft mbH

  • Moderation
    Philip
    Gienandt

    Geschäftsführer / CEO, LinguaTV GmbH

Best-Practice-Dialog D.4
30 Min. / Saal 4
 

Transparente digitale Beschaffung in turbulenten Zeiten

  • Vergaberecht und einfache, transparente Beschaffung muss kein Widerspruch sein
  • Anleitung zur schnellen Digitalisierung Ihrer Beschaffung
  • Best Practice Beispiele öffentlicher Verwaltungen
 
veranstaltet durch:
  • Referent
    Siegfried
    Hakelberg

    Vertriebsleiter, Mercateo AG

Best-Practice-Dialog D.5
30 Min. / Saal 5-6
 
Ankunftsnachweis
Erfassung – Personalisierung – Nutzung

Vorstellung des Erfassungsprozesses des Ankunftsnachweises und seines Nutzens für die behördlichen Stellen.
 
veranstaltet durch:
 

 

  • Referent
    Jan
    von Lübtow

    Key Account Manager German Security Authorities, Bundesruckerei GmbH

  • Referent
    Jan
    Hill

    Abteilungsleiter Solutions Marketing „ID Systems“, Bundesdruckerei GmbH

Best-Practice-Dialog D.6
30 Min. / Studio
 
Kompetenzkarten für die Potenzialanalyse - Praxisnah, Anschlussfähig, Flexibel, Visualisiert
Kompetenzen sind der Schlüssel zur erfolgreichen Arbeitsmarktintegration. Um diese aufzudecken hat die Bertelsmann Stiftung gemeinsam mit den sieben Wohlfahrtsverbänden und unterstützt durch das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) Kompetenzkarten für die Potentialanalyse in der Migrationsberatung entwickelt. Dieses kostenfrei erhältliche und offen lizensierte Instrument wird vorgestellt und praktische Anwendungsfälle diskutiert.
 
veranstaltet durch:
Bertelsmann Stiftung
  • Referent
    Dr. Martin
    Noack

    Senior Project Manager, Bertelsmann Stiftung

15:45 - 16:00

Kaffee- und Kommunikationspause, Besuch der Fachausstellung

16:00 - 17:30

Gespräch am frühen Abend

Gespräch am frühen Abend
90 min. / Handlungsfeld: Zivilgesellschaft / Theodor-Haubach-Saal + Videoübertragung in Saal 5-6

Werte, Gesellschaft, Integration: Klappt das? (Mit Erfahrungsberichten aus dem In- und Ausland)

  • Moderation
    Dr. Johannes
    Ludewig

    Vorsitzender des Beirates der Wegweiser GmbH Berlin Research & Strategy und Vorsitzender des Nationalen Normenkontrollrates

  • Diskutantin
    Petra
    Köpping

    Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz (Bildcredit: Ronald Bonß)

  • Impuls
    MMag. Dr. Susanne
    Raab

    Abteilungsleiterin Integrationskoordination Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres, Republik Österreich

  • Diskutant
    Stefan
    Schmidt

    Beauftragter für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen, Schleswig-Holsteinischer Landtag

  • Diskutant
    Boris
    Palmer

    Oberbürgermeister der Stadt Tübingen (@ Manfred Grohe)

  • Diskutant
    Hans-Georg
    Engelke

    Staatssekretär im Bundesministerium des Innern
    (Quelle: BPA/Jesco Denzel)

17:30 - 18:30

Gemeinsamer Umtrunk

* Referenten sind angefragt. Änderungen der Programmstruktur oder Programminhalte aus wichtigen Gründen vorbehalten

9:00 - 10:05

Parallel stattfindend: Workshops E.1a – E.4

Best-Practice-Dialog E.1a
30 Min. / Saal 1
 
Begegnungs- und Vernetzungsforen „Flucht in der Einen Welt"
Jedes Vernetzungsforum ist ein maßgeschneidertes Unterstützungsangebot, das Geflüchtete mit Akteuren der kommunalen Entwicklungspolitik und Bildung zusammenbringt. Dadurch wird der Auftakt für gemeinsame Aktivitäten sowie die Schaffung dafür notwendiger Arbeitsstrukturen gelegt.
 
veranstaltet durch: